Hausräumung für „Ich brauche das für ein Projekt“-Menschen
Hausräumung für Menschen mit „Ich brauche das für ein Projekt“-Reflex
Du kennst den Satz. Vielleicht sagst du ihn selbst: „Nein, das kann nicht weg. Ich brauche das sicher noch für ein Projekt.“ Und zack – der Karton bleibt, das Holzbrett bleibt, die alten Kabel bleiben. Aus einem „Projekt“ werden Jahre. Und plötzlich steht eine Hausräumung an – Umzug, Hausverkauf, Todesfall, Trennung, was auch immer. Und jetzt rächt sich dieser Reflex in jedem Kellerregal. Diese Seite ist genau für diese Menschen: kreativ, ideenreich, ein bisschen chaotisch – aber jetzt einfach klare Entscheidungen brauchen.
1️⃣ Was hinter dem „Ich brauche das für ein Projekt“-Reflex steckt
Bei einer Hausräumung sehen wir immer wieder denselben Typ Mensch:
- hebt Holzbretter, Schrauben, Kabel, Gläser, Stoffreste auf
- kauft doppelt, „weil es im Angebot war“
- denkt bei sehr vielen Dingen: „Daraus könnte man noch was machen…“
Dahinter stecken oft:
- Kreativität – du siehst in allem Potential
- Angst vor Verschwendung – „Wegwerfen ist doch schade“
- Kontrollgefühl – „Wenn alles da ist, bin ich für alle Fälle gerüstet“
- Aufschieben – das Projekt liegt nicht im Keller, sondern im Kalender: „irgendwann“
Problem: Bei einer Hausräumung kommt alles auf einmal auf den Tisch. Nicht Projekt für Projekt – sondern 20 Jahre „irgendwann“.
2️⃣ Hausräumung ohne Drama: 3 klare Entscheidungs-Kategorien
Damit du bei einer Hausräumung nicht an jedem Kabel 5 Minuten diskutierst, brauchst du klare Schubladen im Kopf.
⚙️ 1️⃣ Kategorie A – „Wirklich in Nutzung
In Kategorie A landet nur, was in den letzten zwölf Monaten tatsächlich genutzt wurde und mit hoher Wahrscheinlichkeit in den nächsten zwölf Monaten wieder gebraucht wird. Typische Beispiele sind ein Akkuschrauber, den du wirklich regelmässig verwendest, Standardwerkzeug, das immer wieder im Einsatz ist, oder Material für ein konkretes, fest geplantes Projekt, etwa ein Badezimmer-Regal, das du in vier Wochen bauen willst. Diese Dinge bekommen bewusst einen festen Platz im neuen Zuhause – nicht einfach „irgendwo hin“, sondern dorthin, wo sie sinnvoll und griffbereit sind.
⚙️ 2️⃣ Kategorie B – „Projekt-Rohstoff mit Deadline“
Kategorie B ist der heikle Bereich: Das sind Dinge, bei denen du innerlich denkst: „Eigentlich cool. Aber realistisch…?“ Hier gilt eine klare Regel: Du behältst nur wenige ausgewählte Projekt-Kisten (zum Beispiel ein bis drei Boxen), und jede Kiste bekommt eine eindeutige Beschriftung mit konkreter Deadline, etwa „Holzreste – Projekt Balkonbank bis 31.10.2026“ oder „Stoffe – Nähprojekt Gästezimmer bis 30.06.2026“. Wenn die gesetzte Deadline erreicht ist und das Projekt nicht stattgefunden hat, ist der nächste Schritt nicht eine neue Deadline, sondern Entsorgung, Spende oder Verkauf.
⚙️ 3️⃣ Kategorie C – „Realistisch: geht“
Kategorie C umfasst rund 80 % der Dinge, an denen der innere „Projekt“-Reflex hängt bleibt: Kabelkisten und Ladegeräte von Geräten, die es gar nicht mehr gibt, der dritte Hammer, fünfzehn leere Gläser für „irgendwann Marmelade“, alte Farbreste, zerbrochene Boxen oder unvollständige Sets. Hilfreiche Fragen sind: „Würde ich dieses Teil heute nochmal kaufen?“, „Weiss ich genau, für welches Projekt ich das brauche?“ und „Wenn ich es wirklich mal brauche – kann ich es in zehn Minuten neu besorgen?“. Wenn du bei allem eher „ähm…“ denkst, gehört es in Kategorie C. Bei der Hausräumung gehen diese Dinge in Recycling oder Entsorgung, ins Brockenhaus oder in die Spende – idealerweise sauber getrennt als Wertstoffe wie Metall, Kupfer oder Holz.
3️⃣ Typischer „Projekt-Kram“ bei der Hausräumung – und wie du damit umgehst
Damit du siehst: Du bist nicht allein. Bei fast jeder Hausräumung tauchen ähnliche Dinge auf.
⚙️ 1️⃣ Kabel, Elektronik & Ladegeräte
Das sind die absoluten Klassiker: Kisten voller Netzteile, HDMI-Kabel, Adapter und halbe Elektroniksammlungen, dazu kaputte Geräte, die „für Ersatzteile“ aufbewahrt werden. Sinnvoll ist hier ein klares Vorgehen: Du behältst ein bis zwei universelle Kabel-Sets, die du wirklich brauchst und verwenden kannst. Alles andere wird als Elektroschrott sauber entsorgt. Festplatten, USB-Sticks oder andere Datenträger solltest du vor der Entsorgung unbedingt löschen oder – wenn sensible Daten darauf sind – besser gleich physisch vernichten.
⚙️ 2️⃣ Holz, Latten, Paletten, alte Möbel
Sätze wie „Aus den Paletten mache ich noch einen Lounge-Tisch“ kennen wir alle. Genau hier lohnt sich Ehrlichkeit. Definiere realistisch ein bis zwei konkrete Projekte und behalte nur das Material, das exakt dazu passt – nicht „vielleicht irgendwann“. Alles übrige Holz, Latten, Paletten und alte Möbelstücke gehören ins Holz-Recycling oder in die fachgerechte Entsorgung, statt jahrelang Platz zu blockieren.
⚙️ 2️⃣ Deko, Gläser, Stoffe, Bastelmaterial
„Für Weihnachten, Ostern, irgendwann, Kindergeburtstag…“ – Deko und Bastelmaterial sammeln sich schnell an. Hier hilft das Set-Prinzip: Behalte ein bis zwei komplette, funktionierende Sets, zum Beispiel „Weihnachtsdeko Wohnzimmer“ oder „Geburtstagskiste“. Was darüber hinausgeht, darf gehen: verschenken, ins Brockenhaus bringen oder entsorgen. So bleibt nur das, was du wirklich nutzt – und nicht die Deko von fünf Leben.
4️⃣ Wie eine Profi-Hausräumung Menschen mit Projekt-Reflex entlastet
Wenn du so tickst, brauchst du bei einer Hausräumung vor allem zwei Dinge:
- Struktur
- jemanden, der Tempo reinbringt, ohne dich zu überfahren
Eine gute Räumungsfirma arbeitet z.B. so:
⚙️ 4.1 Klare Zonen im Haus
Bleibt-Zone: alles, was sicher mitkommt
Projekt-Zone: begrenzte Fläche für deine „Projekt-Kisten“
Geht-raus-Zone: Entsorgung, Recycling, Spende
Damit musst du nicht jedes Teil anfassen, sondern nur die heiklen Sachen. Der Rest läuft in einem professionellen Standardprozess.
⚙️ 4.2 Trennung & Wertstoffe
Gerade bei kreativen Menschen liegt oft viel Material mit Wert herum:
- Metalle (Kupfer, Messing, Kabel)
- Werkzeuge
- Vielleicht auch Sammlerstücke
Eine gute Hausräumung:
- trennt sauber in Holz, Metall, Elektro, Textilien, Sonderabfall
- kann bei Bedarf eine Wertanrechnung machen (z.B. Metalle, gut erhaltene Stücke)
- sorgt dafür, dass dein Projekt-Material nicht einfach blind im Container landet
⚙️ 4.3 Tempo ohne Druck
Der Unterschied zwischen „selber machen“ und Profi:
- du musst nicht Tage freinehmen, um Kartons zu schleppen
- du triffst die entscheidenden 20 % der Entscheidungen, wir übernehmen den Rest
- du bekommst am Schluss ein Haus, das übergabefertig ist – nicht „fast leer“
5️⃣ Wann eine professionelle Hausräumung wirklich Sinn macht
Dein „Ich brauche das für ein Projekt“-Reflex ist nicht das Problem. Probleme werden es, wenn:
- Termine im Nacken sitzen (Hausübergabe, Umzug, Mietende)
- du gesundheitlich nicht alles selber schleppen kannst
- andere Leute mitreden (Verwaltung, Erben, Käufer:innen)
- du merkst: „Allein schaffe ich das nicht mehr strukturiert“
Spätestens dann lohnt sich:
- eine Besichtigung vor Ort eine
- Fixpreis-Offerte, bei der klar ist, was drin ist
- ein Plan, der deine Projekt-Kisten mit einplant, statt dich zu überfahren
6️⃣ Mini-FAQ: Hausräumung mit „Projekt“-Material
Kann ich bei einer Hausräumung bestimmte Sachen explizit zurückbehalten?
Ja. Am besten machst du im Voraus eine Liste + Markierungen (z.B. Klebeband, Etiketten) und eine kleine „Bleibt“-Zone. So landet nichts aus Versehen im Fahrzeug.
Was passiert mit Material, das ich „für später“ behalten will?
Idealerweise definierst du mit der Räumungsfirma: wie viele Kisten du möchtest welche Räume / Regale im neuen Zuhause realistisch zur Verfügung stehen und ob es eine Zwischenlagerung braucht (z.B. für 3–6 Monate)
Könnt ihr Projekt-Material auch direkt ins Lager oder in die neue Wohnung fahren?
Bei vielen Hausräumungen ist genau das Teil der Lösung: Ein Teil geht in die Entsorgung, ein Teil in die neue Wohnung, ein Teil ins Selfstorage. Wichtig ist nur: vorab planen, nicht spontan am Lastwagen entscheiden.
Ich schäme mich für mein Chaos. Kommt das öfter vor?
Ja. Sehr oft. Gerade kreative, handwerklich geschickte Menschen haben mehr Material als Platz. Für Profis ist das Alltag – kein Grund, sich zu schämen.
7️⃣ Hausräumung ohne Projekt-Drama – dein nächster Schritt
Wenn du dich in diesem Text wiedererkennst und weisst: „Ja, das bin ich. Ich brauche alles für ein Projekt – aber jetzt muss wirklich Platz her“ dann ist der Moment gekommen, das Thema geordnet anzugehen.
- Definiere deine 3–5 wirklich wichtigen Projekte
- Erlaube dir, den Rest loszulassen
- Hol dir im Zweifel Profis, die dein Projekt-Reflex verstehen – und trotzdem das Haus leer kriegen
8️⃣ Kontakt Daten:
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